Zoo Leipzig: Umbau der Löwensavanne – Löwe Majo bekommt kurzfristig Gesellschaft

Foto: Zoo Leipzig

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Hinter den aufgestellten Bauzäunen an der Löwensavanne im Zoo Leipzig wird ab dieser Woche intensiv gearbeitet. Seit dem Ausbruch der beiden Etoscha-Löwen vor vier Wochen haben die Verantwortlichen im Zoo Leipzig mit Hochdruck an der Zukunft der Löwenhaltung gearbeitet, jetzt werden die Pläne umgesetzt: Der Wassergraben wird auf mindestens acht Meter verbreitert. Zusätzlich wird an der besucherseitigen Wand des Grabens eine Stangenkonstruktion errichtet, die mit einer Höhe von 1,30 bis 1,50 m Höhe als vertikale Barriere dient. Rund 80.000 Euro werden die Maßnahmen zur weiteren Erhöhung der Sicherheit kosten. Der Freundes- und Förderverein des Zoo Leipzig hat sich bereit erklärt, die Finanzierung der Arbeiten zu übernehmen, die bis Mitte Dezember abgeschlossen sein sollen. „Wir wollten unserem Zoo in dieser Ausnahmesituation schnell und unkompliziert helfen und die ungeplante Investition übernehmen. Gemeinsam mit den Leipzigern möchten wir für die Leipziger und ihre Gäste dafür Sorge tragen, dass die Löwensavanne wieder in Betrieb gehen und die moderne Löwenhaltung fortgesetzt werden kann. Schließlich hat unser Verein zwei Drittel der damaligen Bausumme getragen“, erklärt Michael Weichert, Präsident des Freundes- und Fördervereins.

Löwe Majo, der nach dem Ausbruch und dem Verlust seine Bruders hinter den Kulissen versorgt wurde, zeigt sich den Besuchern seit einigen Tagen wieder in der einsehbaren Höhle. Bereits in den nächsten Wochen soll voraussichtlich eine zweieinhalb Jahre alte Löwin aus einem französischen Zoo in den Zoo Leipzig kommen. Ziel ist es, je nach Fortschritt der Eingewöhnung, die Löwin schnellstmöglich mit Majo zusammen zu gewöhnen. „Neben den Umbaumaßnahmen liefen auch die Anstrengungen, ein weiteres Tier nach Leipzig zu holen auf Hochtouren, um den jungen Löwen nicht länger als notwendig allein halten zu müssen“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. „Wir sind froh, für die baulichen und zoologischen Erfordernisse Lösungen gefunden zu haben und setzen diese schnellstmöglich um.“

Quelle: PM Zoo Leipzig