Zoo Neuwied ist wieder geöffnet

Auf behördliche Anweisung musste der Zoo Neuwied am 18.03.2020 seine Tore für die Besucher schließen. Die Schließung war für den vom Förderverein Zoo Neuwied e.V. getragenen Zoo eine große Herausforderung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgten die 1.800 Tiere, wie Löwe, Schimpanse oder Känguru, in der gleichen hohen Qualität wie immer. Einen guten Monat später, am 20. April, durfte der Zoo wieder für Besucher öffnen, wenn auch mit Einschränkungen und verschiedenen Auflagen.

„Ich freue mich, dass wir den größten Teil des Zoos wieder den Besuchern zeigen dürfen, und hoffe, dass sich alle Zoofreunde auch an die geltenden Regeln und Einschränkungen halten“, sagt Zoodirektor Mirko Thiel.

Zu den Einschränkungen gehört unter anderem ein geregelter Einlass. Der Eingang erfolgt über die Hauptkasse und der Ausgang wurde für die jetzige Zeit verlegt und ist nun zwischen den Wellensittichen und dem Spielplatz zu finden. Auch die vorgeschriebenen Abstände von zwei Metern zu anderen Besuchern, vor dem Eingang wie auch im Zoogelände, müssen eingehalten werden. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird zudem empfohlen. Die Tierhäuser, der Streichelzoo und auch der Spielplatz müssen vorerst geschlossen bleiben. Um Menschenansammlungen zu vermeiden, finden zur Zeit keine kommentierten Fütterungen statt. Auch die Zooschule bleibt leider geschlossen, solange kein geregelter Schulbetrieb in Rheinland-Pfalz stattfindet.

„In den ersten Tagen nach der Wiedereröffnung haben sich die Besucherinnen und Besucher an die Bestimmungen gehalten“, freut sich der Zoodirektor. „Ich hoffe, dass das auch so bleibt, damit wir weiter geöffnet bleiben und damit auch Eintrittsgelder einnehmen können.“

Um den Verlust der Einnahmen von rund 500.000 € während der Schließung zumindest teilweise aufzufangen, ist der Zoo weiterhin auf Unterstützung angewiesen. „Ich möchte mich bei den vielen Spendern bedanken, die uns in dieser Zeit die Treue halten und uns mit ihrem Beitrag unterstützen“, bedankt sich der Zoodirektor. Aber es ist noch ein großes Loch zu füllen.

Quelle: PM Zoo Neuwied

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