Zoo Neuwied: Mit den Wasserböcken ist eine neue Tierart eingezogen

Foto: Zoo Neuwied

Wer den Zoo Neuwied besucht, wird zunächst vom unverwechselbaren Geräusch der Flamingos lautstark empfangen. Gleich danach können die Besucher einen Blick auf die große Afrikawiese des Zoos werfen. Watussirinder, Streifengnus, Sitatungas und Strauße gemeinsam bieten einen Einblick die Vielfalt der afrikanischen Fauna. Durch Vergesellschaftung von Arten, die sich auch den natürlichen Lebensraum teilen, kann die Haltung im Zoo noch vielfältiger gestaltet werden. Nun ist die Lebensgemeinschaft auf der Afrikawiese um eine neue Tierart größer geworden: Defassa-Wasserböcke.

Seit Anfang Januar leben drei Defassa-Wasserböcke zusammen mit den anderen Tieren auf der großen Anlage im Eingangsbereich. Die zwei Weibchen sind 2016 in Münster geboren und das Männchen ein paar Monate früher in Emmen (Niederlande). Wie der Name schon verrät, ist der Wasserbock meist in der Nähe von permanenten Wasserstellen in West- und Zentralafrika zu finden. Er hat im Vergleich zu den meisten anderen afrikanischen Grasfressern ein dickes und langes Fell, welches bei den Männchen dunkler ist als bei den Weibchen. Ein weiterer Unterschied zwischen den Geschlechtern sind die Hörner, die nur die männlichen Tiere tragen. Diese leben in der Regel einzelgängerisch und verteidigen ihr Revier gegenüber anderen Artgenossen. Die Weibchen mit ihren Jungtieren dagegen schließen sich zu Herden zusammen.

Quelle: PM Zoo Neuwied

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