Zoo Osnabrück: Nachwuchs bei den Guanakos und den Buschschliefern

Buschschliefernachwuchs – Foto: Zoo Osnabrück

Auch im Winter Jungtiere im Zoo Osnabrück

Guanakostute Hella erstmals Mutter

Auch im Winter tut sich viel im Zoo Osnabrück: Guanakohengst Miguel sowie fünf Buschschliefer sind zur Welt gekommen. Außerdem zog Klippschliefermann Norris ein.

Nach knapp zwei Jahren gibt es wieder Nachwuchs bei den Guanakos: Hengstfohlen Miguel erblickte am 19. November das Licht der Welt im Südamerika-Areal. „Seine Mutter Hella hat zwar immer noch ein wachsames Auge auf ihn, aber er unternimmt auch schon die ersten Erkundungstouren alleine“, erzählt Sabine Springmeier, Tierpflegerin im Südamerikahaus. Guanakos haben eine Tragzeit von circa elf Monaten. „Hella ist zum ersten Mal Mutter und wir freuen uns bei ihr besonders, dass alles so gut klappt. Wir mussten Hella 2010 mit der Flasche aufziehen und da ist es nicht selbstverständlich, dass sie die Mutterrolle so gut übernimmt.“ Miguel ist aufmerksam, neugierig und steht mitten im Leben, so beschreiben die Tierpfleger den Sprössling. Das knapp einen Monat alte Fohlen ist für Besucher auf der Außenanlage gut zu beobachten. Die kühleren Temperaturen machen Miguel nichts aus: Da Guanakos in Südamerika in den Anden leben, haben sie von Geburt an ein wind- und regenabweisendes, wärmendes Fell. In den nächsten Tagen erhält Miguel noch einen Spielkameraden – Guanakostute Mona erwartet auch ein Jungtier.

Neues bei Klipp- und Buschschliefern

In der afrikanischen Tierwelt „Samburu“ gibt es doppelten Grund zur Freude, denn in der Buschschliefer-Familie gibt es Nachwuchs zu vermelden und parallel reiste Klippschliefer Norris aus dem Zoo Zürich an. Die Zusammengewöhnung in der Klippschliefer-Familie verläuft gut, wie Revierleiterin Petra Kunze berichtet: „Das einjährige Männchen versteht sich gut mit den fünf Weibchen. Wir hoffen, mit Norris erfolgreich eine Zucht aufbauen zu können. Besucher erkennen ihn an seiner braunen Fellfarbe.“ Mit ein bisschen Glück können Besucher auch die fünf Buschschliefer-Jungtiere entdecken: „Sie entwickeln sich prächtig, kuscheln jedoch gerne mit ihrer Mutter in ihrem Unterschlupf. Deswegen sind sie nicht immer zu sehen“, so Kunze. Das Geschlecht sei noch nicht bekannt. Während die Buschschliefer ihre Fußbodenheizung im Giraffenhaus genießen, müssen sich Zoobesucher zurzeit warm anziehen – dafür können sie aber auch im Winterzoo das Familienleben im Tierreich beobachten.

Quelle: PM Zoo Osnabrück