Zoo Osnabrück: Happy-End bei den Nandaysittichen

Foto: Zoo Osnabrück / Lisa Josef

Foto: Zoo Osnabrück / Lisa Josef

„Wir freuen uns wirklich sehr über das Familienglück bei unseren Nandaysittichen. Denn Weibchen Allegra und Männchen Tweety kamen beide aus einer privaten Einzelhaltung zu uns, da weiß man nie, ob sie sich mit Artgenossen verstehen“, berichtet Kirsten Bischoff, Leiterin des Vogelreviers im Zoo Osnabrück. Nachdem Tweety lange Zeit im Zoo mit einem Rotmaskensittich zusammen lebte, zog im Sommer 2013 endlich Weibchen Allegra ein. Sie verstanden sich auf Anhieb: „Harmonie ist bei den Nandaysittichen sehr wichtig. Die beiden sitzen viel nebeneinander, füttern sich, pflegen gegenseitig ihr Gefieder und schnäbeln natürlich“, beschreibt Bischoff das Zusammenleben der leuchtend grünen Neuweltpapageien. Um das Glück noch zu komplettieren, legte Allegra ein halbes Jahr nach ihrem Einzug erste Eier.
„Wir haben ihr dann verschiedene Brutkästen drinnen und draußen angeboten und ihr sogar die Eier in den Brutkasten gelegt. Und dann klappte es schließlich. Im Juli 2014 schlüpfte nach 23 Tagen Brutzeit ihr erstes Jungtier“, so Bischoff. Sieben Wochen versorgten die Eltern ihren Nachwuchs im Nest. Inzwischen ist Nari, wie die Zoomitarbeiter den Sittich tauften, schon fast so groß wie seine Eltern. Man erkennt ihn allerdings an seinen schwarzen Füßen. „Allerdings wissen wir noch nicht, ob es ein Männchen oder Weibchen ist. Dafür werden wir in den nächsten Wochen eine Feder untersuchen lassen“, erklärt Bischoff. Die Chancen stehen auf jeden Fall gut, dass Nari spätestens im nächsten Frühjahr auch Geschwister bekommt.

Quelle: PM Zoo Osnabrück