Zoo Rostock: Neuer Pate für die Gorilla-Gruppe

Foto: Zoo Rostock

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Neuer starker Partner für die „sanften Riesen“
Die Stadtwerke Rostock AG unterstützt künftig Assumbos Gorilla-Gruppe

Der Zoo Rostock und die Stadtwerke Rostock AG haben heute eine neue Patenschaft für Silberrücken Assumbo und seine drei Frauen Eyenga, Yene und Zola besiegelt. Ute Römer, Mitglied des Vorstandes der Stadtwerke Rostock AG, und Zoodirektor Udo Nagel haben an der Patenwand vor dem Darwineum eine Tafel angebracht und anschließend die Gorillagruppe mit einer großen leckeren Gemüsetorte überrascht. Insgesamt 228 Tierpaten unterstützen aktuell den Rostocker Zoo und tragen somit erheblich zum Natur- und Artenschutz sowie zur Verbesserung der Haltungsbedingungen bei. Rund 71.000 Euro sind so für die Zootiere im letzten Jahr zusammengekommen.

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Mehr als 15 Jahre waren die Stadtwerke engagierte Paten für die Elefantenkuh Sara, die jedoch im letzten Jahr verstarb. „Umso mehr freuen wir uns“, so Zoodirektor Udo Nagel, „dass die Stadtwerke mit der neuen Patenschaft für Assumbos Gruppe die langjährige Tradition in der Zusammenarbeit fortschreiben möchten.“ Die künftige Zuwendung für Assumbo, Eyenga, Yene und Zola war eine ganz bewusste Entscheidung, machte Ute Römer deutlich. „Assumbo ist eine beeindruckende Tierpersönlichkeit, der den Rostocker Zoo stark geprägt hat und eine entscheidende Motivation für die Errichtung des Darwineum war. Darüber hinaus leben die Kraftpakete in einem starken sozialen Verbund und gehen friedlich und familiär miteinander um. Insofern passt Assumbos WG als Patengruppe – ähnlich wie die uns sehr ans Herz gewachsene Sara – sehr gut zu den Stadtwerken.“

Die Stadtwerke Rostock AG zählt seit 2004 zu den Hautpartnern des Rostocker Zoos für Natur- und Artenschutz und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Unterhaltung und Fortentwicklung der größten Freizeiteinrichtung der Hansestadt und des Landes. Darüber hinaus unterstützt das Rostocker Unternehmen beliebte Veranstaltungen wie die Klassik-Nacht und das große Zoofest.

Paten sind herzlich willkommen

Foto: Zoo Rostock/Kloock

Foto: Zoo Rostock/Kloock

Eine gute Möglichkeit, den Zoo und seine rund 4.500 Bewohner zu unterstützen, ist eine Tierpatenschaft, die übrigens auch zu einem besonderen Anlass verschenkt werden kann. Ein Drittel der Tierpaten sind Unternehmen und zwei Drittel Privatpersonen jeden Alters. Die beliebtesten Patentiere sind die Eisbären und Erdmännchen mit je 14 Paten, gefolgt von den Orang Utans (12), Löwen, Bartkäuzen, Eseln und Pinguinen mit jeweils sieben Förderern. Viele Bewohner des Zoos warten noch auf einen ganz persönlichen Unterstützer, so beispielsweise die Brillenkaimane, die Antilopenziesel, die Lamas oder die Gundis.

Die Patenfamilie der Stadtwerke AG

Die aus Afrika stammenden und vegetarisch lebenden Flachlandgorillas sind die größten und schwersten Menschaffen der Welt. Bis zu 150 Kilo bringen ausgewachsene Männchen auf die Waage. Ihr Statussymbol
ist der silbergraue Rücken. Mit dem schwarzen Fell, der dunklen Haut und den breiten Nasenwülsten wirken Gorillas recht finster. Doch trotz ihrer Größe und Stärke leben die akut vom Aussterben bedrohten sanften Urwaldriesen ausgesprochen friedlich zusammen.

Silberrücken Assumbo
15. Juli 1973 – Durrell Wildlife Park (UK)
Silberrücken Assumbo ist der Liebling der Rostocker. Er wurde im Durrell Wildlife Park mit der Flasche aufgezogen. Im August 2012 gehörte Assumbo zu den ersten Bewohnern im Darwineum. Dort fühlte er sich von Anfang an sichtbar wohl. Auch die Gruppenbildung mit seinen beiden Weibchen Eyenga und Yene und Nesthäkchen Zola verlief harmonisch. Nun hoffen die Hansestädter auf baldigen Nachwuchs bei dem glücklichen Quartett. Assumbo gilt als souverän und ausgeglichen und passt gut auf seine »Mädels« auf. Wenn ihm der Trubel zu viel wird, zieht er sich aber auch schon einmal zurück.

Gorilla-Weibchen Eyenga
18. Juli 2004 – Zoo Zürich
Die Neu-Rostockerin Eyenga ist im besten Teenageralter. Das Gorilla-Weibchen aus dem Zoo Zürich ist voller Bewegungsdrang, impulsiv, übermütig und verspielt. Sie hatte sich nach ihrem Umzug ins Darwineum sehr schnell und gut eingelebt. Eyenga gehört zu Assumbus Gruppe und versteht sich sowohl mit dem „Chef“ als auch mit der etwas älteren Yene und der jüngeren Zola hervorragend. Eyenga ist etwas kleiner und zarter gebaut als Yene, aber immer in Action und unterwegs. Sie macht gern etwas Lärm, ist eigentlich immer gut drauf und soll schon bald für Nachwuchs sorgen.

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Gorilla-Weibchen Yene
14. Januar 2001 – Port Lympne Wild Animal Park (UK)
Die aus England stammende Yene gehört auch zu Assumbos Clan. Im Gegensatz zum Jungspund Eyenga und der quirligen Zola ist sie eher ruhig und besonnen, verhält sich aber auch sehr sozial. Einerseits ist sie durch ihr Alter ranghöher als die jüngere Eyenga und die kleine Zola und frisst deshalb auch als erste. Andererseits pflegt sie die Freundschaft zu Eyenga und Zola. Assumbos Frauen verbringen viel Zeit miteinander. Insgesamt ist Yene manchmal ein wenig introvertiert und wirkt deshalb etwas gleichgültig. Dabei behält sie doch immer den Überblick und alles unter Kontrolle. Auch in sie werden große Erwartungen gesetzt, etwas zum Zuchterfolg der Gruppe beizutragen.

Gorilla-Weibchen Zola
15. April 2008 – Zoo Leipzig
Die lebhafte Zola aus dem Zoo Leipzig ist das „Küken“ bei den Gorillas. Dennoch ist die Tochter von Darwineum-Nachbar Gorgo schon eine selbstbewusste „kleine Dame“ mit manchmal großem Dickkopf. Sie ist noch dabei, ihren Platz in der Gruppe zu finden. Mit dem Umzug in die WG von Assumbo im letzten Jahr ist Zola jedoch regelrecht aufgeblüht. Mit Assumbos „Mädels“ Eyenga und Yene hat sie verständnisvolle Spielgefährten. Vom Alter her ist Zola nämlich noch ein Menschaffenkind.

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Quelle: PM Zoo Rostock