Zoo Salzburg: Das Gibbonhaus wurde heute feierlich eröffnet!

Foto: Zoo Salzburg

Foto: Zoo Salzburg

Landeshauptmann-Stv. Mag. Dr. Christian Stöckl und Bürgermeister Dr. Heinz Schaden eröffneten heute, Montag, 11. Mai 2015, gemeinsam mit Zoo-Geschäftsführerin Mag. Sabine Grebner das neu errichtete Gibbonhaus beim Haupteingangsbereich des Salzburger Zoos.
Das neue Zuhause für Gibbon und Co. schmiegt sich in die Hellbrunner Naturlandschaft und wird umsäumt von naturnah gestalteten Anlagen für Rote Pandas, Muntjaks, Nasenbären und Krallenaffen. Für diesen Neubau haben die Eigentümer Land und Stadt Salzburg die Investitionssumme in Höhe von € 745.000 zur Verfügung gestellt.
Einmalige Einblicke in das Leben von Alt- und Neuweltaffen
„Der Salzburger Zoo ist um eine weitere Attraktion reicher“, betont Landeshauptmann-Stv. Stöckl. „Dieser Neubau ermöglicht einmalige Einblicke in das Leben von unterschiedlichen Affenarten und in die Unterwasserwelt südamerikanischer Fische und Schildkröten. Besucher für den Tier-, Natur- und Artenschutz zu sensibilisieren, zählt zu den Hauptaufgaben eines modernen Zoos. In diesem Haus fasziniert besonders die Nähe zu den Regenwaldbewohnern Asiens und Südamerikas. Der Salzburger Zoo ist auf dem richtigen Weg, den Besucher die Schönheit der Tiere näher zu bringen, um sie für den Tier- und Artenschutz zu begeistern.“

Die beiden Eigentümervertreter zeigten sich von der kontinuierlichen Entwicklung des Zoos in den vergangenen Jahren beeindruckt und gratulierten dem gesamten Zoo-Team. Der Salzburger Zoo zählt zu den Top-Ausflugszielen in Salzburg, den jährlich über 320.000 Gäste besuchen. Der Zoo ist nicht nur als Ort der Bildung, Forschung und Erholung beim heimischen Publikum beliebt, sondern ist auch ein touristisches Highlight für viele Gäste aus dem In- und Ausland. Stöckl und Schaden betonten abschließend, dass das Land und die Stadt Salzburg auch künftig den Zoo als Tier-, Natur- und Artenschutzzentrum unterstützen werden.

Neue Außenanlagen für Rote Pandas, Schildkröten und Muntjaks
Bürgermeister Schaden gratulierte zur umsichtigen Neugestaltung des rund 2.800 Quadratmeter großen Geländes. „Hier ist es hervorragend gelungen, ein neues Gebäude harmonisch in die Hellbrunner Naturlandschaft zu integrieren. Die natürlich gestalteten Außenanlagen mit den alten, imposanten Baumbeständen sind nicht nur ideale, naturnahe Lebensräume für die Roten Pandas, Gibbons, Nasenbären und Krallenaffen, sondern sind auch eine Freude für alle Besucher. Die Zoo-Gäste können vom Dach des Gibbonhauses einen einmaligen Ausblick ins Gebirge und in die oberen Baumkronen der Anlagen von Nasenbär, Gibbon und Krallenaffe genießen. Es freut mich, dass mit dem Investitionszuschuss der Stadt der Erlebniswert des Zoos für die Besucher noch einmal gesteigert wurde“, sagte Schaden.
Ein Großteil des Daches steht den 24 Europäischen Landschildkröten als „Sommerresidenz“ zur Verfügung. Alle diese Tiere wurden aus Tierschutzgründen vom Zoo aufgenommen.

2015 ist das Jahr des Gibbons
„Der WAZA – der Weltverband der Zoos und Aquarien – hat 2015 zum Jahr der Gibbons erklärt“, berichtete Zoo-Geschäftsführerin Mag. Sabine Grebner. „Wir freuen uns sehr, dass wir gerade heuer dieses Haus für die Kleinen Menschenaffen fertiggestellt haben und unsere Gäste für den Schutz und Erhalt dieser Primaten sensibilisieren können. Ursprünglich leben Gibbons in Südostasien. Das Überleben der rund 15 Arten ist wegen der Zerstörung ihrer Lebensräume und der Wilderei jedoch gefährdet. Ein herzliches Dankeschön an die Österreichischen Teilnehmer des Songcontest 2015, die Makemakes, die mit der Übernahme der Patronanz für die Gibbon-Anlage ein Zeichen für den Schutz und Erhalt der Gibbons setzen“.

Das Salzburger Gibbon-Paar Jiao und Samuk, das während der Bauzeit auf der ehemaligen Luchsanlage lebte, konnte sich in den vergangenen Tagen in aller Ruhe an das neue Haus gewöhnen. In den kommenden Tagen wird der sechsjährige Samuk mit seiner achtjährigen Jiao erstmals die neue Außenanlage erkunden. Dann werden die Zoo-Besucher wieder vom „Gesang“ der Gibbons begrüßt werden.

Im Gibbon-Haus leben auch Botschafter der südamerikanischen Tierwelt wie die drei neugierigen Nasenbär-Damen aus dem Zoo Schwerin und das Kaiserschnurrbarttamarin-Paar. Diese kleinen Krallenaffen verdanken ihren Namen dem strahlend weißen Schnurrbart, der das Gesicht sowohl der weiblichen als auch männlichen Tiere ziert.

Grebner: „Wir freuen uns, dass ab heute auch wieder die Roten Pandas Banja und Eros für unsere Zoo-Besucher zu beobachten sind. Die beiden verbrachten die Zeit des Umbaus ihrer Außenanlage hinter den Kulissen des Zoos. Eine kleine Hirschart aus Asien – die Chinesischen Muntjaks – sind nun auch wieder auf einer erweiterten Anlage im Salzburger Zoo zu sehen.“

Beim 3. Salzburger Zoolauf, am Samstag, 30. Mai, stehen Faultier und Co. ganz im Mittelpunkt des Geschehens, denn ein Teil der Erlöse dieser Laufveranstaltung kommt den neuen Zoo-Bewohnern zugute. Noch im Juni wird ein Faultier ins Gibbonhaus einziehen!

Quelle: PM Zoo Salzburg