Zoo Salzburg

Foto: Zoo Salzburg

Foto: Zoo Salzburg

Der Zoo Salzburg, nahe der deutschen Grenze, ist einer der größten Zoos in Österreich. Seine Geschichte begann bereits anno 1424 als Erzbischöflicher Wildpark mit Fischweihern und Vogelherden. Die eigentliche Gründung des damaligen Salzburger Tiergarten Hellbrunn war dann aber erst im Jahre 1961 mit der Gründung des Vereins Freunde des Salzburger Tiergartens Hellbrunn. 1972 stand der Zoo dann einmal kurz vor der Schließung, da man die Öffentlichkeit und die internationale Zoogemeinschaft gegen sich aufgebracht hatte, weil man illegalerweise einen Orang-Utan importiert hatte. Die Folge war die Übernahme der Einrichtung durch die Stadt und das Land Salzburg. Seit dem setzt man auf das Konzept des Geo-Zoos und veränderte Haltungsbedingungen bis der heutige Zoo Salzburg zu einem Vorzeige-Zoo wurde.
Der Zoo Salzburg liegt landschaftlich ansprechend neben dem Schloss Hellbrunn am Fuße eines Bergmassivs, dessen Steilwände die als spektakuläre Kulisse und Rückwand für viele der Gehege genutzt wurde. Auch das Geo-Zoo-Konzept wurde gut umgesetzt.
Heute leben im Zoo Salzburg auf rund 14 Hektar etwa 1.200 Tiere in 140 Arten.

Foto: Zoo Salzburg

Tierische Veranstaltungen

Jedes Jahr an allen Freitagen und Samstagen im August bietet der Zoo Salzburg den Nachtzoo.  An diesen Tagen wird die Einlasszeit bis 21.30 Uhr verlängert, so dass die Zoogäste einen Einblick in das Verhalten der tierischen Bewohner nach Einbruch der Nacht erhalten können.  Ansonsten kann man auch themenbezogene Führungen gegen einen Aufpreis buchen.

Weisshandgibbon - Foto: Zoo Salzburg 2013

Foto: Zoo Salzburg

 Tierische Stars

Im Löwengehege des Salzburger Zoos leben Etoscha-Löwen, eine seltene Unterart, die in ganz Europa nur noch im Zoo Basel gezeigt wird. Beeindruckend ist auch das Afrika-Panoramagehege in dem Litschi-Wasserböcke, Rappenantilopen, Grevý-Zebras und Breitmaulnashörner flankiert von einer Gruppe Helmperlhühner vor dem nahen, imposanten Massiv der Alpen grasen.

Tierisch nah dran

Alpaka-Fohlen mit Mutter Shakira

Foto: Zoo Salzburg

Im Zoo Salzburg lebt eine frei laufende Katta-Gruppe, die sich meist im Afrika-Bereich des Zoos aufhält und im Nashornhaus übernachtet. Einen besonderen Einblick bieten auch die Scheiben an den Schlafhöhlen der Fischotter, wo man die Tiere bei schwachem Licht gut beobachten kann, auch wenn sie nicht in ihren Außengehegen sind. Im Streichelzoo können selten gewordene Haustierrassen gefüttert und gestreichelt werden, zudem warten die Zwergziegen in ihrem eigenen Gehege meist auf Streicheleinheiten der Zoogäste und die Alpakas können mit Futter, das am Eingang gekauft werden kann, gefüttert werden. Ein Highlight ist auch die freifliegende Gänsegeier-Kolonie, die am Hellbrunner Berg lebt und hauptsächlich im Winter zu sehen ist, wenn die Vögel auf dem Zoogelände gefuttert werden.

Artikel aus dem Zoo Salzburg gibt es im zoogast.de-Archiv.

Aktuelle Eintrittspreise und Öffnungszeiten: Link: Besucherinformationen: