Zoo Schwerin

Foto: Zoo Schwerin / Erika Hellmich

Foto: Zoo Schwerin / Erika Hellmich

Der Zoo Schwerin in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern zählt zu den größeren zoologischen Einrichtungen Deutschlands. Eigentlich wurde er im Jahr 1956 als Heimtiergarten gegründet, bekam aber schon 1957 den Namen Zoologischer Garten. Der kleine, landschaftlich schön gelegene Zoo entwickelte sich langsam, aber kontinuierlich und ist der heute der zweitgrößte Zoo an der deutschen Ostseeküste.
Ein großer zentral gelegener Weiher und teils großzügige in die Landschaft eingebettete Tiergehege machen den Zoo zu einem Erholungsort am Stadtrand von Schwerin. Auch die teils einmaligen „Wohngemeinschaften“ in den Gehegen sind nicht alltäglich, so können etwa die Fuchsmangusten im Löwengehege auftauchen, Braunbären und Wölfe teilen sich eine Anlage und Ziegen nutzen die mächtigen Breitmaulnashörner als Klettergelegenheit.
Der Zoo Schwerin ist auf einer Fläche von über 20 Hektar die Heimat von etwa 2.400 Tiere in mehr als 150 Arten.

Foto: Zoo Schwerin

Tierische Veranstaltungen

Regelmäßig statt findende Schaufütterungen, u.a. bei den RothundenFaultieren, Giraffen oder ganz allgemein im Humboldt-Haus bieten den Besuchern gute Einblicke in das Leben und Fressverhalten der Tiere. Zudem ist es, gegen Gebühr, möglich Kindergeburtstage mit Party und Führung im Zoo Schwerin zu feiern. Für die größeren Zoogäste bietet man kostenpflichtige themenbezogene Führungen über das Zoogelände an.

Foto: Zoo Schwerin / Erika Hellmich

Foto: Zoo Schwerin

Tierische Stars

Im Zoo Schwerin leben die seltenen Kappengibbons, die in Deutschland außer hier nur noch im Zoo Berlin zu finden sind. Auch der Afrikanische Wildhund, das Felsenmeerschweinchen oder der Gebänderte Feuersalamander sind seltene Pfleglinge in deutschen Zoos.

Wasserschweine - Foto: Zoo Schwerin 2014

Foto: Zoo Schwerin

Tierisch nah dran

Auf der Zoowiese in der Nähe des Löwengeheges leben frei laufende Schwarzschwanz-Präriehunde, die sich den Zoogästen auch gerne zeigen. Um eine gute Sicht in das Giraffen– oder das Tigergehege zu haben, kann man die hoch gelegenen Aussichtsplattformen nutzen und die Löwen lassen sich von einer Kanzel aber auch durch den Löwentunnel beobachten. Ein besonderes Highlight ist allerdings das mietbare Baumhaus. Dort kann man, in der Nachbarschaft  von Nasenbären und Halsbandpekaris, mit bis zu sechs Personen übernachten und so Urlaub im Zoo machen.

Artikel aus dem Zoo Schwerin gibt es im zoogast.de-Archiv.

Aktuelle Eintrittspreise und Öffnungszeiten: Link: Besucherinformationen