Zoo-Verein Wuppertal unterstützt „Rettet den Drill e.V.“

Scheckübergabe an "Rettet den Drill" – Foto: Zoo Wuppertal

Zoo-Verein unterstützt „Rettet den Drill e.V.“
Hilfe für die „vergessenen Affen Afrikas“

Der Zoo-Verein Wuppertal e.V. finanziert nicht nur Anlagen und Gebäude im Zoo (wie z.B. aktuell den Bau der Bonobo-Freianlage sowie die Erweiterung der Wolfsanlage), sondern unterstützt den Zoo Wuppertal auch bei seinen Bemühungen für den Natur- und Artenschutz. Projekte in verschiedenen Regionen der Welt werden vom Zoo-Verein finanziell gefördert.

Vergangenen Samstag konnten sich die Mitglieder des Zoo-Vereins bei einem spannenden Vortrag über eines der unterstützten Projekte informieren. Die Vorsitzende des Vereins „Rettet den Drill e.V.“, Kathrin Paulsen (Affenpflegerin im Zoo Hannover), sowie die Schatzmeisterin des Vereins, Dr. Heike Weber (Zootierärztin im Tierpark Nordhorn), informierten über die Bemühungen zum Schutz des Drills in Kamerun und Nigeria. Gemeinsam mit seiner Partnerorganisation „Pandrillus“ setzt sich der Verein „Rettet den Drill e.V.“ für den Schutz des Drills und die Erhaltung seines Lebensraumes ein.

Mit geschätzt nur noch 3.000 Tieren in freier Wildbahn gehört der Drill zu den bedrohtesten Primaten weltweit. Lebensraumzerstörung und Bejagung durch den Menschen sind die Hauptursachen für die Bedrohung der Drills. In Nigeria und Kamerun wurden daher Rehabilitations- und Zuchtzentren aufgebaut, in denen Drills gezüchtet und auf die Wiederaussiedelung vorbereitet werden. Außerdem wird die einheimische Bevölkerung durch Aufklärungskampagnen und die Schaffung von Arbeitsplätzen in die Schutzprojekte mit einbezogen.

Im Wuppertaler Zoo bewohnen die Drills ein Gehege mit geräumiger Außenanlage im Affenhaus. Der Zoo beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für diese bedrohte Tierart, er beherbergt zurzeit allerdings eine reine Männchen-Gruppe.

Im Anschluss an den Vortrag wurde vom Zoo-Verein ein Scheck über 500 Euro an „Rettet den Drill e.V.“ überreicht. 2014 sollen sogar bis zu 5.000 Euro für Schutzmaßnahmen in den Schutzstationen und im Lebensraum der Drills bereitgestellt werden.

Quelle: PM Zoo Wuppertal