Zoo Wuppertal: Elefantenumzug nach Magdeburg

Foto: Grüne Zoo Wuppertal / Barbara Scheer

Die beiden jungen Elefantenbullen „Uli“ und „Moyo“ haben am Montagmorgen den Grünen Zoo Wuppertal verlassen und sind in den Zoo Magdeburg umgezogen. Die beiden Brüder wurden 2011 (Uli) und 2013 (Moyo) in Wuppertal geboren. Ihre Mutter ist die Leitkuh der Wuppertaler Elefantenherde „Sabie“, Vater ist der Bulle „Tusker“. Zusammen mit diesen beiden leben mit Sabies ältester Tochter „Tika“ und der jüngsten Kuh „Tuffi“ sowie der Elefantenkuh „Sweni“ und deren Sohn „Jogi“ nun aktuell noch sechs Elefanten im Grünen Zoo Wuppertal. Bereits im kommenden Jahr ist allerdings schon wieder mit einer Vergrößerung der Herde zu rechnen, da Leitkuh „Sabie“ erneut tragend ist. Auch bei „Sweni“ wird auf eine Trächtigkeit gehofft.

Der Transport der beiden Jungbullen ist dank der guten Vorbereitung durch das Elefantenteam ohne Komplikationen abgelaufen, die Tiere sind gesund und munter in Magdeburg angekommen. Tierpfleger aus Wuppertal und Magdeburg, die die beiden Brüder bereits seit einigen Tagen in Wuppertal kennen lernen konnten, haben die Elefanten auf ihrer Reise begleitet. In Magdeburg steht den Tieren eine geräumige und neue Anlage zur Verfügung. Zwei weitere Jungbullen aus anderen Zoos sollen dort in Kürze noch zu dem Wuppertaler Brüderpaar dazu stoßen.

Der Transport von „Uli“ und „Moyo“ fand im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes statt, das vom Grünen Zoo Wuppertal aus koordiniert wird. Auch in freier Natur verlassen junge Bullen wie „Uli“ und „Moyo“ ihre Herde und bilden oft mit Geschlechtsgenossen in ähnlichem Alter sogenannte Junggesellen- oder Bachelorgruppen, in denen sie sich miteinander messen können. Später werden Afrikanische Elefantenbullen dann meist zu Einzelgängern.

Quelle: PM Zoo Wuppertal

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