Zoo Wuppertal: Freud und Leid bei den Schneeleoparden

Foto: Zoo Wuppertal / Barbara Scheer

Groß war die Freude, als am 4. Mai nach langer Wartezeit wieder drei Schneeleoparden im Zoo Wuppertal geboren wurden. Mutter „Gulcha“, für die es der erste Wurf war, kümmerte sich vorbildlich um Ihren Nachwuchs.

Leider verstarb die Mutter jedoch völlig unerwartet und plötzlich sechs Wochen nach der Geburt der Jungtiere an einem Herz-Kreislaufversagen, gerade als die Kleinen anfingen, Fleisch zu fressen und die Außenanlage zu erkunden. Daraufhin mussten unseren erfahrenen Tierpfleger als Mutterersatz herhalten und ziehen die drei weiblichen Tiere seitdem mit der Hand auf. Dieses gelingt aber prächtig und „Azizi“, „Aditi“ und „Aruna“ – so haben die Tierpfleger ihre Schützlinge genannt – werden immer größer und verspielter. Zootierarzt Dr. Arne Lawrenz hat sie bereits einem Gesundheitscheck unterzogen und die erste Impfung verabreicht.

Die Zucht von Schneeleoparden in Zoologischen Gärten ist ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz, besonders weil diese Tiere in ihren Ursprungsländern, z. B. Pakistan oder der Mongolei, durch Bejagung und Lebensraumzerstörung stark bedroht sind.

Quelle: PM Zoo Wuppertal