Zoo Wuppertal: Jungtiere bei Bibern, Seelöwen und Kurzkrallenottern

Foto: Zoo Wuppertal / Anja Hillen

Über reichlich Nachwuchs kann sich zur Zeit das so genannte Bärenrevier im Zoo Wuppertal freuen. Es beherbergt nicht nur das aktuell sicher bekannteste Jungtier des Zoos, Eisbär „Anori“, auch in den benachbarten Gehegen gab es in den vergangenen Wochen zahlreiche Geburten.

Die zwei jungen Europäischen Biber, die am 26. Juni zur Welt gekommen sind, können zumeist zusammen mit ihren Eltern im Inneren ihres künstlichen Baus beobachtet werden. Mit etwas Glück sind sie jedoch auch im Außenbereich der Anlage zu sehen, denn das Schwimmen haben sie bereits nach wenigen Tagen erlernt. Das Tauchen ist noch etwas schwieriger, doch die Eltern helfen ihnen dabei, den unter Wasser liegenden Eingang zum Biberbau zu durchqueren.

Kaum zu übersehen und zu überhören sind die zwei jungen Kalifornischen Seelöwen, die am 27. Juni geboren wurden. Sie schwimmen bereits munter zwischen ihren erwachsenen Artgenossen und machen sich bei Bedarf durch lautstarkes Rufen bemerkbar. Für die frischgebackene Seelöwenmama „Pebbles“ – selbst auch in Wuppertal geboren – ist ihre Tochter „Luna“ der erste Nachwuchs. Erfahrener ist bereits Seelöwendame „Cosima“, für die Sohn „Sunny“ ihr drittes Jungtier ist. Für unseren noch jungen Seelöwenbullen „Mylo“, der seit 2010 im Zoo Wuppertal lebt, sind es die ersten Vaterfreuden.

Immer häufiger in ihrer Außenanlage zu sehen sind inzwischen auch die beiden jungen Kurzkrallenotter, die am 11. Juni zur Welt gekommen sind. Zusammen mit ihren Eltern bewohnen die Geschwister – ein Weibchen und ein Männchen – eine Anlage neben dem Seelöwenbecken, in der 1977 erstmals die Zucht von Kurzkrallenottern in einem deutschen Zoo gelang.

Quelle: PM Zoo Wuppertal