Zoo Wuppertal: Jungtiere bei Jägerliesten, Mähnenibissen und Stumpfkrokodilen

Foto: Simon Pannock

Foto: Simon Pannock

Erfreulichen Nachwuchs gab es in den vergangenen Wochen bei Vögeln und Krokodilen im Grünen Zoo Wuppertal. Gleichzeitig ist aber auch mit dem Tod eines Tieres ein trauriges Ereignis zu vermelden.

Erstmals kann sich der Grüne Zoo Wuppertal über eine erfolgreiche Naturaufzucht bei den seltenen Mähnenibissen freuen. Bei diesen leider bedrohten Vögeln handelt es sich um auf Madagaskar endemisch lebende Waldbewohner. Am 05.06. und 07.06.2016 schlüpften hier zwei Jungvögel, die in der Madagaskarvoliere unterhalb des Direktionsgebäudes beobachtet werden können.

Auch in der benachbarten Voliere gibt es Nachwuchs, hier lassen sich gleich drei junge Jägerlieste beobachten. Diese australischen Vögel werden wegen ihrer Rufe auch Lachender Hans genannt, in ihrer australischen Heimat nennt man sie Kookaburra oder auch Buschmannsuhr, da ihre lachenden Rufe meist früh am Morgen oder kurz nach Sonnenuntergang zu hören sind. Bei dem am 21.05.2016 geschlüpftem Nachwuchs handelt es sich um die erste erfolgreiche Brut dieses Paares.

Eng beieinander lagen Freud und Leid bei unseren Stumpfkrokodilen. Zwischen dem 12.06. und dem 21.06. schlüpften gleich acht Jungtiere, von denen sechs überlebten. Es ist der erste Nachwuchs dieser Art, die erst seit 2014 im Grünen Zoo Wuppertal gepflegt wird. Die Jungkrokodile, die nach etwa 100 Tagen Inkubationszeit geschlüpft sind, wogen beim Schlupf zwischen 43 und 45 Gramm. Da das Weibchen die Eier ins Wasser abgelegt hatte war zunächst nicht sicher, ob die Eier tatsächlich überleben würden. Leider trübte ein trauriges Ereignis die Freude über die Jungtiere: Am 13.06.2016 starb überraschend die Mutter der kleinen Krokodile. Das Weibchen war 2004 im Zoo Leipzig geschlüpft und 2014 in den Grünen Zoo Wuppertal umgezogen.

Quelle: PM Zoo Wuppertal