Zoo Wuppertal zieht Bilanz: So war 2016 im grünen Zoo

Foto: Simon Pannock

2016 wurde fleißig an der Umsetzung des Konzepts „Der Grüne Zoo“ weiter gearbeitet. So konnte im Juni der neue Wasserspielplatz im Tigertal eröffnet werden. Die ehemaligen Wiesen für Wasservögel wurden für Yaks und Präriehunde hergerichtet. Die neuen Bewohner sind eine schöne neue Attraktion für viele Gäste. Die Anlage der Hirscheber wurde von den Tierpflegern selbst attraktiv umgestaltet. Der Bau der neuen Schneeleopardenanlage ist in vollem Gange und soll in den ersten Wochen des neuen Jahres abgeschlossen werden, so dass die neue Anlage voraussichtlich im Frühjahr eröffnet wird.

Zu den spektakulärsten Zugängen zählten ohne Zweifel die Geburt des Elefantenmädchens „Tuffi“ im März und des Okapis „Elani“ im Oktober sowie die erfreuliche Geburt von drei Schneeleoparden (die aber leider mit zu einer Verzögerung der Baustelle führte) und von sechs Stumpfkrokodilen im Juni. Erfolgreich verlief die Brutsaison bei den Pinguinen, bei allen drei Arten gab es Nachwuchs. Bei den Königspinguinen gab es diesmal sogar zwei Küken, Wuppertal ist damit der zweiterfolgreichste Züchter Europas in diesem Jahr. Einige neue Tierarten kamen im Laufes des Jahres hinzu, so leben jetzt im Zoo u.a. auch ein Ameisenbär, Kirk-Dikdiks, ein Gebänderter Fidschi-Leguan, Emus und Soccorotauben, die in der freien Natur bereits ausgestorben sind. Der Grüne Zoo Wuppertal möchte zum Erhalt dieser hochbedrohten Art beitragen. Aufmerksamkeit erregten die Todesfälle der Kodiakbärin „Mable“ und des Arktischen Wolfes „Dreamer“.

Insgesamt wurde die Entwicklung von den Zoobesuchern gut aufgenommen und honoriert, die Besucherzahlen entwickelten sich erfreulich. Zum Jahresende ist mit einem deutlichen Besucherplus gegenüber dem Vorjahr zu rechnen.

Auch für 2017 hat sich der Zoo viel vorgenommen. So soll der Bau der neuen Miluanlage in der ersten Jahreshälfte abgeschlossen werden. Sobald die Milus umgezogen sind, sollen dann umgehend die Arbeiten zum Umbau und Vergrößerung der Takinanlage beginnen, die durch den Zoo-Verein Wuppertal e.V. finanziert werden. Die Takine sollen künftig mit Roten Pandas vergesellschaftet werden. Auch die Bauarbeiten für das ebenfalls vom Zoo-Verein finanzierte Großprojekt Aralandia sollen im Frühjahr 2017 beginnen, hierfür wurden bereits die Aras hinter die Kulissen genommen und die Flamingos in andere Zoos abgegeben. Sowohl Flamingos als auch natürlich die Aras werden nach Fertigstellung dieses neuen Highlights in den Grünen Zoo zurückkehren.

Quelle: PM Zoo Wuppertal