Zoo Wuppertal

Foto: Simon Pannock

Foto: Simon Pannock

Direkt mit der weltbekannten Wuppertaler Schwebebahn erreicht man den Zoo Wuppertal, der zu den großen zoologischen Einrichtungen Deutschlands gehört. Er hatte seine Geburtsstunde mit der Gründung der Aktiengesellschaft „Zoologischer Garten“ am 5. Dezember 1879. Wegen Uneinigkeit über den Standort, dauerte es allerdings bis zur Eröffnung am 8. September 1881 noch zwei Jahre. In seinen Anfangstagen beheimatet der Zoo Wuppertal 34 Tieren, darunter einem Bären und zwei Wölfe. Der Eintritt betrug damals 50 Pfennig für Erwachsene und 30 Pfennig für Kinder. In seinen Anfangsjahren standen noch Veranstaltungen wie Konzerte, Ballonfahrten oder Tier-Dressurnummern im Vordergrund, erst ab 1912 begann die Wandelung zu einer vorrangig zoologischen Einrichtung.
Nach großen Schäden und vielen Tierverlusten vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg, wird der Zoo Wuppertal seit 1963 kontinuierlich ausgebaut. In Wuppertal steht etwa das größte Löwengehege Deutschlands.
Heute leben auf 24 Hektar über 4.500 Tieren im mehr als 450 Arten, die in teils naturnahen und großzügig begrünten Außenanlagen ein artgerechtes Zuhause gefunden haben.

Foto: Simon Pannock

Foto: Simon Pannock

Tierische Veranstaltungen

Regelmäßige Schaufütterungen bei Seelöwen, Pinguinen und Großkatzen geben den Zoogästen einen guten Einblick in Leben und Speiseplan der Tiere. Ein Highlight ist auch das täglich Training der Elefanten, das oft mit der Körperpflege der grauen Riesen kombiniert wird. Regelmäßige Konzerte und andere Großveranstaltungen, teilweise gegen Gebühr, runden das Angebot ab.

Foto: Zoo Wuppertal

Tierische Stars

Der Zoo Wuppertal ist berühmt für seine Sammlung seltener Arten. Der südamerikanische Andenflamingo, der Azurnaschvogel aus dem mittleren Amerika, der südostasiatische Brillenlangur und der Indische Leopard sind nur einige der Raritäten. Einen seltsamen Anblick bietet auch der überaus selten gezeigte Schuhschnabel, dieser große, afrikanische Vogel lebt deutschlandweit außer in Wuppertal nur noch im Weltvogelpark Walsrode.

Foto: Zoo Wuppertal

Tierisch nah dran

Besonders der Tunnel an der Königspinguinanlage bietet dem Zoogast einen sehr besonderen Einblick in die Unterwasserwelt der antartktischen Vögel. In der Freiflughalle für tropische Vögel kann man zwischen tropischen Pflanzen frei fliegende, exotische Vögel überwiegend aus Mittel- und Südamerika, wie etwa den Roten Felsenhahn hautnah beobachten. Auch die Panoramascheibe bei den Eisbären sorgt für eine tolle Unterwassersicht auf das größte Landraubtier unserer Zeit.

Artikel aus dem Zoo Wuppertal gibt es im zoogast.de-Archiv.

Aktuelle Eintrittspreise und Öffnungszeiten: Link: Besucherinformationen