Zoo Zürich

Masoala-Regenwald-Halle - Foto: Zoo Zürich

Masoala-Regenwald-Halle – Foto: Zoo Zürich

Der Zoo Zürich, in der bevölkerungsreichsten Stadt der Schweiz, ist einer der größten zoologischen Einrichtungen der Schweiz. Aber auch in der weltweiten Zoolandschaft hat sein Name Klang. Große Zuchterfolge, man ist etwa der einzige Zoo in Europa der Galapagos-Riesenschildkröten züchten konnte und moderne Gehegeinnovationen, wie die Masoala-Regenwaldhalle und der neue Kaeng-Krachan-Elefantenpark setzten europäische Maßstäbe.
Zwei Löwen, die im Jahre 1902 ein Geschenk des Königreichs Abessiniens (heutiges Äthiopien), weckte in den Bürgern Zürichs den Wunsch nach einem Zoo. Diesen sollten die Löwen, welche nach einer wahren Odyssee im Zoo Basel landeten und dort bis zu ihrem Tod lebten, nicht mehr sehen, aber 1925 gründete sich die Tiergarten-Gesellschaft Zürich, die im Jahre 1928 auf der Allmend Fluntern, einem Stadtteil Zürichs den Spatenstich für den neuen Zoo setzten konnte. Zur Anfangszeit war der Zoos ein lebendiges Museum, das möglichst viele, exotische Arten zeigen wollte. In der jüngeren Geschichte wandelte sich das jedoch grundlegend. Heute möchte man die Tiere den Zoogäste in einer möglichst naturnahen Umgebung präsentieren, um dadurch das Verständnis für Verhalten und Lebensweise der Arten zu vermitteln. Deshalb hat man sich auch das Motto „Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen.“ zu eigen gemacht.
Heute ist der Zoo Zürich auf 27 Hektar das Zuhause von mehr als 3.500 Tieren in Über 400 Arten.

Foto: Zoo Zürich

Foto: Zoo Zürich

Tierische Veranstaltungen

Der Zoo Zürich bietet seinen Gästen ein umfangreiches Programm an. So finden etwa jeden Tag Schaufütterungen bei Seelöwen, Menschenaffen oder Pinguinen statt und zudem erklären die Tierpfleger mehrmals täglich eine Viertelstunde an den jeweiligen Gehegen das Leben ihrer Schützlinge und stehen dabei den Besuchern Rede und Antwort. Regelmäßige Aktionstage, Infotische und Workshops runden das Angebot ab.

 Tierische Stars

Flachland-Viscacha - Foto: Zoo Zürich

Flachland-Viscacha – Foto: Zoo Zürich

Aufgrund der großen Artenzahl kann man im Zoo Zürich einige europaweite Raritäten beobachten, wie etwa die Blaumerle, das Blaustirn-Blatthühnchen, die südamerikanischen Regenbogentukan und Viscacha, den Kappenblauraben, den Nubischen Steinbock, den afrikanischen Schuhschnabel, die Tannenzapfenechse, das Philippinenkrokodil oder die Plüschkopfente. Die Blaukopf-Erdracke,  das Braunkopfschaf oder den La-Vega-Anolis zeigt man in Europa sogar exklusiv. Zudem leben in der Masoala-Regenwaldhalle mit dem Mähnenibis, dem Haubenseidenkuckuck, den Weißpunkt-Madagaskar-RiedfroschGroßen Katzenmaki und Goodman-Mausmaki, sowie Madagaskar-Drongo, -Elsterdrossel und -Brillenvogel, einige Tiere aus Madagaskar, die in Europa selten bis gar nicht gezeigt werden. Auch erwähnt werden sollten aber die Arabische Oryx, der Blutbrustpavian, der Burma-Leierhirsch und das Kleinkantschil.

Tierisch nah dran

Königspinguinnachwuchs im Zoo Zürich - Foto: Zoo Zürich 2013

Foto: Zoo Zürich 2013

Mit der Masoala-Regenwaldhalle bietet der Zoo Zürich ein einzigartiges Erlebnis. Dort kann der Zoogast durch einen kleinen Ausschnitt des madagassischen Regenwaldes wandern und dabei Lemuren, Chamäleons und Vögel wie in freier Wildbahn beobachten. Das Ambiente mit verlassener Forscherhütte, Aussichtspunkten und verwachsenen Urwaldpflanzen vermittelt den Besuchern den Eindruck sich wirklich auf der Insel im Indischen Ozean zu befinden. Zudem sind die Einsichtspunkte in die Gehege so eingerichtet, dass man meist das Gefühl aus einem Versteck in das Revier der Tiere zu blicken. Ein Streichelzoo komplettiert das Erlebnis.

Artikel aus dem Zoo Zürich gibt es im zoogast.de-Archiv.

Aktuelle Eintrittspreise und Öffnungszeiten: Link: Besucherinformationen: