ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen: Internationaler Workshop zum Thema Wasser

Foto: ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen

Foto: ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen

Internationaler Workshop in der ZOOM Erlebniswelt
Informationsaustausch zum Thema Wasser

Am Freitag, den 21. März 2014, trafen sich die internationalen Teilnehmer des SusWaDialogue Workshops – „Water Management and Sustainability from a Cultural and Social Perspective – a Dialogue between Germany, Iran, Egypt and Indonesia” – in der ZOOM Erlebniswelt mitten im Ruhrgebiet. Im Rahmen ihres aktuellen Projekts beschäftigen sich die Gäste aus Deutschland, Ägypten, Indonesien und dem Iran mit einem internationalen Modul über Probleme und Lösungen rund um das Thema Wasser.

Am Freitag unternahmen sieben Doktoranden und Dozenten aus den Fachgebieten Biologie sowie der Umweltingenieurwissenschaften eine fachliche Expedition in die ZOOM Erlebniswelt. Mirko Sprenger, Leiter der Abteilung für Zentrale technische Dienstleistungen (im Bild 2.v.l.), und Jochen Wolff von der Emschergenossenschaft (im Bild links) stellten das Hochwasserrückhaltebecken für den Hüller Bach in der ZOOM Erlebniswelt vor.

Auf einer Fläche von rund 20.000m2 rund um den Afrika-See wurde bei dem Umbau zur ZOOM Erlebniswelt bereits berücksichtigt, dass ein Bereich der Erlebniswelt Afrika im Falle eines Hochwassers des Hüller Baches als Rückhaltebecken dienen kann. Üblicherweise liegen die Flächen für solche Rückhaltebecken brach, im Falle der ZOOM Erlebniswelt ist dies anders – und das ist einmalig in Europa.

Gebäude auf der betroffenen Fläche, wie das Pavianhaus, das gastronomische Duka Haus oder das Gebäude zum Betrieb der African Queen wurden unter Beachtung eines möglichen Hochwassers gebaut. So wurde die Technik in diesen Häusern in die zweite Etage verlegt. Die Paviane haben die Möglichkeit, bei eintretendem Wasser nach oben zu klettern und sich in Sicherheit zu bringen.

Das Projekt zum Thema Wasser wird vom DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) im Rahmen der Förderlinie Hochschuldialog mit der islamischen Welt gefördert. Gefördert werden soll ein fachlicher und auch soziokultureller Austausch zwischen den Teilnehmerländern.