Zoopark Erfurt: Freud und Leid bei den Bennett-Kängurus

Nach kurzer, schwerer Krankheit ist der kleine Kämpfer Tyson leider verstorben. Tyson hatte einen besonders schweren Start ins Leben gehabt, immer wieder Grund zu Hoffnung aber auch Besorgnis geliefert, beispielsweise mit seiner Verdauung. Er war unterernährt und geschwächt als Tierpflegerin Susanne Meyer ihn aufnahm, nachdem seine Mutter alters- und krankheitsbedingt verstorben war. Die Trauer bei allen Beteiligten ist nun groß. Tyson wuchs zusammen mit der zweiten Handaufzucht Alice aus dem Allwetterzoo Münster auf. Alice bereitet den Tierpflegern und Besuchern viel Freude und hat sich prima entwickelt.

Die kleine Alice, die gerade ein Jahr alt geworden ist, hat bereits echte Freundschaften in der Känguru Gruppe geschlossen. Sie war sechs Monate alt, als ihre Mutter in Münster verstarb und sie nach Erfurt gebracht wurde. Alice hat eine neue Freundin Moira (1Jahr) aus dem Tierpark Bayreuth, die seit August im Zoopark lebt. Beide sind gemeinsam auf der begehbaren Känguru Anlage des Zooparks zu beobachten, auch in der kalten Jahreszeit. Sie haben sich einen großen Freund ausgesucht: Den kastrierten Bennett-Känguru Bock Tommy. Tommy hat schon ein hohes Alter von 14 Jahren, kümmert sich um die beiden jungen Känguru Mädchen und ist ihr Beschützer und Lehrer. Des Weiteren leben noch Kira (9 Jahre) und Lena (5 Jahre) in der Känguru Gruppe des Zooparks. Diese beiden älteren Weibchen haben Junge in ihren Beuteln, so dass im Frühjahr wieder viel Aktivität im Känguru-Land zu sehen sein wird.

Quelle: PM Zoopark Erfurt