Zoopark Erfurt: Zusammenführung der Elefanten funktioniert

Kibo und Chupa in der Freilaufhalle - Foto: Zoopark Erfurt

Kibo und Chupa in der Freilaufhalle – Foto: Zoopark Erfurt

Die Annäherung funktioniert: Chupa und Kibo, die beiden Afrikanischen Elefanten im Thüringer Zoopark Erfurt, wurden erfolgreich stundenweise zusammengeführt.

Für einige Stunden pro Tag teilen sich nun Chupa, die elfjährige Kuh und Kibo, der zehnjährige Bulle die Freilaufhalle, eine Kuhbox und den Bullenbereich. Bei der ersten Begegnung ohne Zaun hatten sie sich noch neugierig beschnuppert. Mittlerweile erkunden sie die Anlage teils gemeinsam, teils jeder für sich. Die Tiere verstehen sich gut und haben keine Probleme mit der Anwesenheit des anderen.

Die Pfleger sind mit der Entwicklung von Kibo und der bisherigen Annäherung sehr zufrieden. Auch weil sie erkennen, dass sich Chupa dem Bullen unterwirft und so signalisiert, dass sie verstanden hat, dass er der „Mann im Haus“ ist. Das ist eine wichtige Voraussetzung für ihr weiteres Zusammensein. Schließlich sollen die beiden für Nachwuchs bei den Afrikanischen Elefanten sorgen.

Safari, die 44-jährige Leitkuh, ist zwischenzeitlich hinter den Kulissen in ihrem Stall untergebracht. Wann sie ebenfalls mit Kibo zusammengeführt wird, ist noch nicht absehbar. Safari kann aber durch ein „Schmusegitter“ mit Kibo und Chupa immer wieder Kontakt aufnehmen.

Wann und wie lange die beiden Dickhäuter zusammen sind, wird von den Pflegern festgelegt. Es gibt dazu noch keine regelmäßigen Zeiten.

Quelle: PM Zoopark Erfurt