Zwergmangusten-Nachwuchs im Opel-Zoo

Foto: Archiv Opel-Zoo

Foto: Archiv Opel-Zoo

Die Zwergmangusten im Opel-Zoo haben Nachwuchs. Fünf Jungtiere sind es, die am 15. Juli zur Welt kamen und seit einigen Tagen neugierig und miteinander spielend die Außenanlage erkunden. Läuft ein Junges dabei zu weit weg, wird es von einem der wachsamen Alttiere ins Maul genommen und zurück in den schützenden Stall getragen.

Zwergmangusten sind die kleinste der rund 30 Mangustenarten und bei den Zoobesuchern ähnlich beliebt wie die Erdmännchen, die ebenfalls zu den Mangusten gehören und zoologisch in die Gruppe der Schleichkatzen fallen. Beide Arten leben in Gruppen und haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Ein Rudel Zwergmangusten umfasst im Durchschnitt neun erwachsene Tiere und die Jungen des jeweiligen Jahres. Obwohl nur ein Paar der Gruppe Nachkommen zeugt, helfen auch die anderen mit Füttern, Putzen, Umhertragen, Aufpassen und nicht selten auch Säugen bei der Aufzucht der Jungen. Die kleinen, tagaktiven Tiere stammen aus der offenen Savanne, wo sie eine Vielzahl von Feinden haben. Selbst die Futtersuche erfolgt gemeinsam, denn viele Augen sehen mehr als zwei, womit in diesem Fall nicht das Futter, sondern der Schutzeffekt gemeint ist: mögliche Angreifer können so schneller entdeckt werden.

Für die Zoobesucher hat sich die im Frühjahr 2015 eröffnete neue Anlage schnell zu einem Anziehungspunkt entwickelt. Auch die Tiere haben sie sofort gut angenommen: auf dem künstlichen Termitenhügel wird regelmäßig nach potentiellen Feinden Ausschau gehalten, während die anderen Tiere in der Sonne ruhen, fressen oder anderen Beschäftigungen nachgehen können. Durch die großen Scheiben an Außengehege und Stall sind die Tiere dabei auch für die kleinen Zoobesucher besonders gut zu beobachten.
Die neue Umgebung scheint den Zwergmangusten gut zu gefallen, wofür auch die erfolgreiche Aufzucht der fünf Jungen nach siebenjähriger Pause spricht.

Quelle: PM Opel-Zoo