Elefant Zimba im Opel-Zoo gestorben

Nach vierwöchiger Krankheit und intensiver Behandlung ist im Opel-Zoo die Elefantenkuh Zimba im Alter von fast 40 Jahren am Samstag, 10. April 2021 gestorben. „Wie bei uns üblich wurde Zimba zum Landesbetrieb Hessisches Landeslabor in Gießen gebracht, wo sie von den Pathologen seziert wurde“, berichtet die Zootierärztin Dr. Uta Westerhüs. Sie erläutert, dass der erste offensichtliche Befund eine Bauchfellentzündung ist, deren Ursache nun durch weitere Untersuchungen geklärt wird.

Zimba kam gemeinsam mit Wankie 1984 als Zweijährige aus Simbabwe nach Kronberg, wo sie zusammen mit Aruba eine Herde bildete und 2013 in die neue Elefantenanlage umgezogen ist. Nachdem vor 7 Jahren Wankie und vor einem Jahr Aruba gestorben sind, lebte sie zusammen mit dem nun 13jährige Jungbulle Tamo, sowie seit August letzten Jahres mit Lilak (50 Jahre alt) und Kariba (15 Jahre alt). Man konnte sie stets gut an ihren mächtigen Stoßzähnen erkennen, die nun ein Gewicht von 22 kg auf die Waage brachten. Auf der Außenanlage hat man sie zumeist im unteren Bereich der Anlage gegenüber der Berberaffenanlage angetroffen, wo sie geduldig ihr Maul für die Möhren aufgehalten hat. Sie war ein ruhiger Elefant, verschmähte nie eine Möhre und nutzte manchmal die Gelegenheit, um Tamo zu erziehen, fürchtete sich dabei aber auch gerne einmal. Sie ist Vielen, besonders aber den Pflegern, die so lange und eng mit ihr gearbeitet haben, sehr ans Herz gewachsen.

Quelle: PM Opel-Zoo